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Die Johanneskirche Das Wahrzeichen von Unterneukirchen

Aquarell von Elfriede Heindl

Die Johanneskirche hat als Pfarrkirche seit 1962 ausgedient. Nach wie vor ist sie aber ein dominantes Wahrzeichen inmitten des Ortes. Nicht nur die Friedhofsbesucher lädt sie zum Verweilen und zum Gebet ein.

 

Donnerstags finden die Werktagsgottesdienste in der Johanneskirche statt. Außerdem werden dort Mai- und Rosenkranzandachten gebetet. Auch für Hochzeiten, Goldene Hochzeiten, Taufen und Gottesdienste für Schülertreffen bietet die Johanneskirche einen beliebten kleinen Rahmen für die Gläubigen.

. Geschichte der Johanneskirche

Altar in der Johanneskirche - Künstler: Josefine Kohlmeier - Bild: Josef Steiner
Altar in der Johanneskirche - Künstler: Josefine Kohlmeier
Innenraum der Johanneskirche - Bild: Josef Steiner
Innenraum der Johanneskirche

Etwa zwischen den Jahren 1450 und 1500 wurde die Johanneskirche anstelle eines Kirchleins aus der Zeit um 1250 gebaut. Diese war den Pfarrangehörigen zu klein geworden. Auch sie war den beiden Heiligen Johannes und Ägidius geweiht gewesen.

Im 15. Jahrhundert setzte auf dem Land ein regelrechter Schub im Kirchenbau ein. In vielen Orten wurden die alten romanischen Kirchen überbaut oder abgetragen und durch neue im gotischen Stil erbaut. Herzog Georg der Reiche, der Grundherr der allermeisten Anwesen in Unterneukirchen zu dieser Zeit, war ein großer Förderer des Kirchenbaus.

Obwohl unsere Vorfahren damals oft nur das nötigste zum Leben hatten, errichteten sie eine stattliche Filial-Kirche, mit festem Glauben und großer Opferbereitschaft.

Eine entscheidende Hilfe erfuhr der Neubau der Johanneskirche durch den 1479 in Rom ausgestellten Ablassbrief.

. Unterneukirchner Heimatbuch

Heimatbuch der Gemeinde Unterneukirchen
Heimatbuch der Gemeinde Unterneukirchen

Die ganze Geschichte der Johanneskirche haben  die Unterneukirchner Hubert Berger, Ulrich Berger und Christian Thiel erforscht und im Heimatbuch Unterneukirchen veröffentlicht.

Dieses Heimatbuch mit vielen interessanten Einblicken in die Dorfgeschichte kann über das Rathaus erworben werden.

 

 

Quelle: Unterneukirchner Heimatbuch