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Brauchtum (aus dem Unterneukirchner Heimatbuch)

 

 

Wo lieg'n de Wurzl'n des Brauchtum's, de Wurzl'n vor oim dera Bräuch, de se über hundat Johr erhoit'n ham? Vui Bräuch reichan bis ins Heidentum zruck.

Da Mensch hot damois de Folge der Jahreszeit'n ois wunderbar's Gschenk wahrgnomma. Dabei hot er gwusst, daß er auf de Gnade der Götter angwies'n war.

Mit Ritualen oder Bräuch woit er sie günstig stimma. De Bräuch war'n ritualisierte Abwehr oda Vertreibung von de bös'n Mächte. Des Christentum hot de guat'n Frücht des Heidentum's g'sammet, bewahrt und eahna einen christlichen Sinn geb'n. Im Lauf der Zeit san christliche Bräuch entstand'n. Und so hot jed's Brauchtum religiöse Wurzl'n. So muaß und soi es entsprechend a pflegt und bewahrt werd'n. A richtige Brauchtumpflege kann a Hilfe für de Seelsorg sein. Es stärkt des emotionale Glaubensleb'n. Des Religiöse und Christliche wead wieda entdeckt und Gott in den Alltag zruck g'hoit.

 

Neujahrsfest

Dreikönigsfest

Blasiussegen

Mariä Lichtmeß

Aschermittwoch und Fastenzeit

Josefitag

Mariä Verkündigung

Der Aprilscherz

Karwoche und Ostern

                  - Der Palmbuschen

                  - Gründonnerstag

                  - Karfreitagsratschn

                  - Karsamstag

                  - Ostersonntag und Ostermontag

Walburgisnacht

Der Maibaum

Die Eisheiligen

Christi Himmelfahrt

Pfingsten

Frohnleichnam

Sommersonnwend

Maria Himmelfahrt

Mariä Geburt

Erntedankfest

Kirchweih

Allerheiligen

Volkstrauertag

Adventszeit

Die hl. Barbara und die Barbarazweige

Tag des Hl. Nikolaus

Weihnachten

Die Rauhnächte