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Musikschülerkonzert 2019

Dass Musik Freude in die Herzen der Menschen bringt, das bewiesen die ca. 70 Musikschüler des Musik- und Kulturvereins im 15. Musikschülerkonzert. Auch heuer hatte sich  die treibende Kraft der Schülervermittlung Hans Glöckl, wegen der vielen Mitwirkenden dazu entschieden, wieder zwei aufeinanderfolgende Konzert abzuhalten.
Bis auf den letzten Platz war die Aula der Grundschule besetzt, unter den Gästen auch Bürgermeister Georg Heindl, die Rektorin der Grundschule Frau Ute Ziemlich und frühere Lehrerin der Schule Uschi Binsteiner.
Erster Vorsitzender Josef  Steiner zeigte sich in seiner Begrüßung über die stetige Entwicklung der Musikschülervermittlung  in Unterneukirchen sehr erfreut.
Hans Glöckl, der sich zusammen mit seiner Frau Irene um den Musikunterricht und die Schülervermittlung kümmert, freute sich, dass neben so vielen Zuhörern vor allem auch über  70 mitwirkenden Kindern und Jugendlichen an den Konzerten ihr musikalisches Können unter Beweis stellten. Wochenlang hätten sich die Schüler mit ihrem Lehrer auf ihre Auftritte vorbereitet.  Hans Glöckl erläuterte, wie wichtig es für die Entwicklung der Kinder sei, ein Instrument zu spielen, bzw. die Freude an der Musik zu erleben. Und ebenso wichtig sei es, dass diese  Kinder und Jugendlichen dann die Möglichkeit hätten vor Publikum aufzutreten und ihren Applaus auch genießen können. Glöckl bedankte sich bei allen, die mitgeholfen haben dieses Konzert zu ermöglichen. Sein Dank galt auch den Lehrern die ihre Schüler in professioneller, aber auch liebevoller Weise auf das Konzert vorbereiteten. Dies war nun in zwei Konzert mit einem dreieinhalbstündigen Programm zu hören durch das Christa Hager gekonnt führte. Den Anfang machte ein 7-köpfiges Bläserensemble mit einem festlichen Aufzug, sie waren während des Programms noch einige male zuhören. Es folgten Auftritte dreier Geigenschülerin, verschiedenen interessanten Vorträgen auf dem Klavier, die teils zwei - aber auch vier händig gespielt wurden. Viele Gitarrenschüler überzeugten das Publikum mit ihren Darbietungen, teils auch mit hervorragenden gesanglichen Arrangements. Der Auftritt verschiedener Blockflötengruppen mit teils noch sehr jungen Schülern bereitete den Zuhörern viel Freude. Viel Spaß hatten die Schlagezugschüler, bei ihrem Vortrag. Tochter und Mutter am Akkordeon ließen das Publikum genauso aufhorchen wie ein Saxofonduo. Neu beim Musikschülerkonzert waren heuer die Auftritte der musikalischen Früherziehung, bei der Mütter mit ihren Kindern die ersten Annährungen mit Musik und Rhythmus und Tanz, unter großer Begeisterung der Publikums, veranschaulichten. Mit viel Applaus, glücklichen Eltern und Schülern und einem hochzufriedenen Veranstalter endete dieser wirklich gelungene musikalische Nachmittag.

Adventsingen - Das heilige Paar

Auf der Suche nach dem Geist der Weihnacht sind etwa 350 Menschen am vergangenen Mittwoch in der Christkönigskirche fündig geworden. Denn das 15. Vorweihnachtliche Singen und Musizieren des Musik- und Kulturvereins verwandelte die hektische Vorweihnachtszeit zumindest für knapp eineinhalb Stunden in inneren Einkehr. Wie Sprecher Rupert Bauer aus Winhöring anregte, sollte man sich in der besinnlichen Zeit besinnen, neu orientieren, inne halten und zum Miteinander bereit sein. Dies ist den sieben Gruppierungen mit ihren abwechslungsreich instrumentalen und gesanglichen Einlagen in besonders harmonischer Weise gelungen.

Eröffnet wurde der Abend unter dem Motto "Des heilig Paar" von den Waisenbläsern der Schladlmusi. Die "Lokalmatadoren" Christoph Kainzmaier, Reinhard Langlechner überschwemmten zusammen mit Thomas Eiblmeier und Wolfgang Strasser mit nur vier Blasinstrumenten das Kirchenschiff mit einer gewaltigen Klangfülle, die auf Anhieb aufhorchen ließ. Im weiteren Verlauf wechselten sich Sprecher und Bläser wohlklingend mit dem SeWi-Zwoagsang aus Tacherting, der Maultrommelmusik Grave aus Burghausen, den von Martin Gindl aus Niedergottsau begleiteten Weidacher Sängerinnen aus Feichten und Kirchweidach, den Fleck-Dirndl aus Mauerberger sowie dem deutsch-österreichischen Duo Frieda und Bepp aus Burghausen und Hochburg-Ach ab. Im Mittelpunkt des „G'sunga und g'spuid auf Weihnacht'n zua“ stand die Herbergssuche, welche heuer nicht von Kindern oder Jugendlichen, sondern ausschließlich erwachsenen Mitgliedern des hiesigen Kirchenchors gesungen wurde. Sabine Reisinger und Martin Werkstetter spielten und sangen "Des Heilig Paar". Als Wirte gaben Elisabeth Ecker, Hans Osl, Sepp Steiner und Wolfgang Gruber ihr bestes. Um den Darbietungen breiten Raum zu geben, übernahm Sprecher Rupert Bauer, eingebunden in den Auftakt seiner sechs Kurzgeschichten "Vom Schreiben der Obrigkeit" bis zum "Nachdenga" die Begrüßung. Am Schluss des knapp eineinhalbstündigen Adventkonzerts überbrachte nur Sepp Steiner als Vorsitzender des Musik- und Kulturvereins ein paar kurze Dankesworte. Nach lang anhaltendem Applaus machten die beseelten Besucher beim Verlassen der Christkönigskirche gerne von einer freiwilligen Spende Gebrauch. (Bericht und Bilder von PresseService Albert Kamhuber)



Eröffnung des Wandesweges zu den Geologischen Orgeln